Filterkaffee vs. Kaffeepads – preiswerter Kaffeegenuss

Neben den chromblitzenden Siebträger-Kaffeemaschinen und den teuren Kaffeevollautomaten für viele hundert- oder gar tausende Euro gibt es auch preiswerte Möglichkeiten genußreichen Kaffee zuzubereiten. Bei den zwei genannten klassischen Kaffeemaschinentypen steht meist die Zubereitung von italienischen Kaffeespezialitäten wie Espresso, Cappuccino oder Latte Macchiato im Vordergrund. Wer jedoch oft verlängerten schwarzen Kaffee trinken möchte muss diese Art von Espressomaschinen nicht für teures Geld kaufen – da gibt es preiswertere Optionen. Denn viele Kaffeetrinker möchten es zwar möglichst einfach haben, scheuen jedoch oft hohe Kosten.
Wir zeigen Alternativen auf, die für wenig Geld viel Kaffee bieten.

Filterkaffee vs. Kaffeepads - preiswerter Kaffeegenuss

Filterkaffee der Klassiker

Ob nach Omas Hausrezept mit Karlsbader Kanne und Filteraufsatz im langsamen Handbrühverfahren oder aber in einer neueren Filterkaffeemaschine zubereitet, der Filterkaffee feiert in den letzten Jahren sein absolutes Comeback. Natürlich hat die Kaffeeszene im Rahmen der sogenannten „Thirdwave“ das Handbrühverfahren neu erfunden und auf ein noch nie dagewesenes Niveau angehoben, so dass sich der heutige Filterkaffee nicht mehr verstecken muss. Mit tollen Rohkaffees als Basis und in der Langzeitröstung traditionell hergestellte Kaffeemischungen, die am besten noch frisch gemahlen aufgebrüht werden, ist Filterkaffee heute ein echter Genuß.

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Auch im Bereich der Filtermaschinen gibt es neben den vielen neuen Gerätschaften wie Chemex-Kanne auch die technisch und optisch perfekten Moccamaster Maschinen aus Holland. Man kann also auch bei Filterkaffee ein hervorragendes Ergebnis für wenige Cent je Tasse erwarten. Wer viele Kaffeeportionen benötigt oder im Büro einen hohen Durchlauf hat, der kann hier mit Filtermaschinen alle happy machen. Am Ende schmeckt der Kaffee aber nur so gut wie die Kaffeemischung war – wir empfehlen Kaffees von nahe 100% Arabica-Anteil und heller geröstet als die herkömmlichen italienischen Röstungen.

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Kaffeepads sind die ökologische Art der Einzelportionen

Mit Nespresso haben wir uns alle an die Einzelportionen gewöhnt. Es gab zwar schon lange vor Nespresso Kapseln diverse Einzelportionssysteme wie Lavazza-Point oder ESE Kaffeepads, das von Illy erfunden wurde. Diese Portionssysteme hatten es ohne die Marketingpower von Nespresso jedoch schwer an Bekannt- und Beliebtheit zu gewinnen und fristeten eher ein Nischendasein. Mit Nespresso kam die Erfolgswelle an Anbietern mit Einzelportionen über uns. In diesem Fahrwasser haben sich auch die Kaffeepads sehr gut entwickelt, allen voran die Senseo-Systeme. Diese sind mit ca. 7cm Durchmesser viel größer als die ESE Pads mit 44mm.

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Das Gute an beiden Kaffeepadsystemen: Sie sind meist und bei ESE-Pads immer öfters ohne einzelne Umverpackung im Handel zu erwerben. Das vermeidet ungemein viel Abfall im Vergleich zu den Kapselsystemen. Die gebrauchten Kaffeepads kann man einfach auf den Biomüll entsorgen, da sie nur aus Filterpapier und Kaffee bestehen. In der Abfallbetrachtung sind Kaffeepads und Filterkaffee also sehr ähnlich. Die Senseo Kaffeepads decken mehr den Bereich wie Nespresso Kapseln mit vielen Geschmacksrichtungen ab, wohingegen ESE Pads mehr die italienische Art des Kaffeetrinkens als Schwerpunkt hat. Beim ESE System kann man auch eine Art Filterkaffee zaubern indem man einen Espresso mit heißem Wasser verlängert und einen Americano herausbekommt. So ist es nicht verwunderlich, dass immer mehr Nespressokunden zum Kaffeepad wechseln.

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Optik und Preis der Kaffeesysteme sind echte Pluspunkte

Guten bis sehr guten Kaffee kann man schon mit kleinen Investitionen bekommen. Auch als Student muss man keine Plörre trinken. Mit einer Filterkaffeemaschine für 50 Euro bis hin zu ESE Padmaschinen von ca. 300 Euro ist alles noch im überschaubaren Bereich. Und günstige Maschinen müssen nicht zwingend schlecht aussehen. So sind die Moccamaster Filterkaffeemaschinen oder die La Piccola ESE-Padmaschinen echte Design Highlights, die es in vielen Ausführungen und Farben gibt und sich somit optimal an jede Küche und in jedes Corporate Design einer Firma integrieren lassen. Die Padmaschinen sind darüber hinaus auch optional mit Milchaufschäumfunktionalität zu haben, was diese sehr flexibel macht in den Kaffeezubereitungsformen.

La Piccola Padmaschinen

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Moccamaster Filterkaffeemaschinen

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Abwechslung ist King bei allen Systemen

Ob Filterkaffee oder Kaffeepads, bei allen Zubereitungsarten hat man die Qual der Wahl. Das Angebot an Filterkaffees und Pads wird stetig größer, so dass man von sehr preiswert bis Gourmetkaffee alles im Handel erwerben kann. Echte Spezialitäten bietet nur der professionelle Onlinehandel und Fachgeschäfte.

Im Vergleich zu Nespresso Kapseln ist das Angebot an Filterkaffee und Kaffeepads sehr viel umfangreicher und mit viel mehr Single Origin-Sorten, Biokaffees und Fairtrade-zertifizierten Sorten attraktiver. Hier kommen also alle Kunden mit mehr oder weniger ökologischem Gewissen auf Ihre Kosten. Da man alle Bohnenkaffees auch mahlen kann ist die Auswahl für Filterkaffee-Trinker natürlich riesen groß und überragt damit das Kaffeepadangebot um Längen.

Bei Frische hat Filterkaffee die Nase vorn

Kaffeepads sind meist vorgepackt und sind bei vielen Röstern nur ein Nischenprodukt, das man ab und an „auf Vorrat“ produziert. Daher ist die Frische bei Kaffeepads ein echtes Thema. Die einzeln umverpackten Kaffeepads wie ESE Pads haben hier natürlich in der Frischekategorie die Nase vorn im Vergleich zu den offen verpackten Kaffeepads von Senseo & Co.. Ganz frisch, also wie frische gemahlen, wird’s bei Kaffeepads allerdings nie werden.

Daher kann hier der Filterkaffee absolut punkten. Am besten kauft man sich Bohnen, frisch geröstet, und mahlt diese in einer Handmühle oder auch elektrischen Mühle frisch vor dem Aufbrühen. Der Duft des frisch gemahlenen Kaffees ist eine echte Vorfreude und gibt dem gebrühten Kaffee das volle Aroma mit, das sich sonst schnell verliert, wenn der offene gemahlene Kaffee nicht perfekt gelagert wurde.

Fazit zum Vergleich Filterkaffee und Kaffeepads

Ein echtes Fazit, das eine Zubereitungsform präferiert, können wir an dieser Stelle leider nicht geben. Beide Zubereitungsarten haben ihre Vorzüge und Nachteile. Am Ende kann der Filterkaffee in Frische, Vielfalt und Preis der Maschine und des Kaffees sicher punkten. Demgegenüber steht bei den Kaffeepads die einfache Zubereitung und die italienischere Ausrichtung sowie die Milchaufschäumfunktion bei manchen Geräten im Vordergrund.

Hier kann man bei mehreren Personen mit verschiedenen Vorlieben individueller auf die Geschmäcker eingehen und/oder auch mal schnell einen entkoffeinierten Kaffee und Cappuccino zubereiten. Je nach Kaffeetyp und Mengenkonsum sollte man sich für eine der beiden Kaffeezubereitungsarten leicht entscheiden können. Filterkaffee hat sicherlich in den letzten Jahren etwas von seinem verstaubten Image abgeschüttelt und wird wieder populärer, weil qualitativ hochwertigere Materialien verwendet werden.

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